Entgiftung, Ausleitung, Reinigung

Als der berühmte Therapeut Pfarrer Kneipp seinerzeit gefragt wurde, was er als die wichtigsten Therapieformen erachtete, antwortete er:
„Erstens: entgiften!, zweitens: entgiften! und drittens: entgiften!“
Warum ist die Entgiftung eine so wichtige Säule fast jeder naturheilkundlicher Therapie?
Nun, jeder Mensch ist als Teil unserer heutigen Umwelt einer Fülle von belastenden Substanzen ausgesetzt.

Schädigende Stoffe

Angefangen bei Schwermetallen aus dem Fisch oder den Zähnen (z.B. Amalgam), giftigen Baumaterialien, Lösungs- und Reinigungsmitteln, Düngemitteln und Pestiziden über Konservierungsmittel und Farbstoffe bis hin zu Arzneimitteln, Genussgiften, Drogen, u.v.m. steht der Körper sozusagen unter „Dauerbeschuss“ dieser teilweise hochgiftigen Substanzen.

Was kann durch Gifte entstehen? Krankheiten, Symptome.

Übersteigt die zugeführte Menge nun die Entgiftungskapazität des Körpers, können sich all diese Substanzen in ihm anhäufen und dadurch über ihre Wirkungen innerhalb und außerhalb der Zellen zu verschiedensten Störungen und Blockaden des Stoffwechselgeschehens sowie langfristig zur Ausprägung von mannigfaltigen Krankheiten führen.

Ziel einer jeden Entgiftung ist es jetzt, den Körper innerlich zu „reinigen“, ihn also zu befähigen, all jene Stoffe, die ihn irritieren und behindern, auszuschleusen und auszuscheiden, um damit eine Wiederherstellung der gesunden Stoffwechselprozesse im Körper zu erreichen.

Dadurch werden unserer Erfahrung nach bei einem guten Entgiftungsprogramm die dem Menschen natürlicherweise innewohnenden Regenerationskräfte in den meisten Fällen bereits innerhalb von ein paar Tagen bis wenigen Wochen wieder freigesetzt, so dass der Körper selbst anschließend alle Maßnahmen zur Genesung einleiten und sich mit nur noch wenig Unterstützung den Weg aus der Krankheit in die Gesundheit ebnen kann.

Wichtig ist hier natürlich die richtige Auswahl und Dosierung der Präparate, der Bindesubstanzen für Schwermetalle, der Vitamine oder Aminosäuren als Katalysatoren für bestimmte Entgiftungsprozesse, der Heilkräuter zur Anregung der Ausscheidungsorgane, u.a., die von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein kann.

Schwermetallbelastung durch Provokationsmessung ermitteln

Die genaue Belastung kann mittels sogenannter Provokationsmessungen (siehe auch „Diagnose“) ermittelt werden. Bei einem hohen Prozentsatz der Ratsuchenden, die eigentlich wegen ganz anderer Krankheitsbilder zu uns kommen, stellen wir erhöhte Werte fest. Es ist heute naturwissenschaftlich erwiesen, dass erhöhte Schwermetallwerte im ursächlichen Zusammenhang mit den Symptomen vielfältiger Krankheitsbilder stehen können.
Bei der Behandlung solcher Krankheitsbilder wird oft viel zu spät in Erwägung gezogen, dass eine erhöhte Schwermetallbelastung oder sogar –vergiftung zu Grunde liegen könnte. Eine fundierte Ausleitung der Schwermetalle ist eine wirksame Möglichkeit dafür.

Chelat-Therapie

Wir bieten in unserer Praxis zahlreiche Therapien zur Entgiftung an. Die Chelat-Therapie ist eine unserer Kerngebiete, auf dem wir über umfangreiche Erfahrung verfügen. Chelat-Therapie bezeichnet die therapeutische Anwendung von Chelat-Bildnern, ein ambulantes Heilverfahren, welches den Körper von Giftstoffen, vor allen Dingen Schwermetallen befreien soll. Dabei wird dem Körper unter anderem eine Lösung zugeführt, die verschiedene Mineralstoffe und Vitamine enthält, vor allem aber die Wirkstoffe, die als „Chelatbildner“ bezeichnet werden. Darin sind künstliche Aminosäuren enthalten, deren Haupteigenschaft es ist, Metalle (vor allen Dingen giftige Schwermetalle) im Körper zu binden, um sie wasserlöslich und ausscheidbar zu machen. 

In unserer Praxis stellen wir für Sie nach gründlicher Anamnese, Untersuchung und Diagnostik ein in Art und Umfang individuelles Entgiftungsprogramm zusammen.


Mögliche Sypmptome einer Schwermetallvergiftung
Müdigkeit, Abgeschlagenheit, gesteigerte Erregbarkeit (Erethismus), Ängstlichkeit, emotionale Labilität, Gedächtnisstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Antriebslosigkeit, Reizbarkeit, Polyneuropathie. Haarausfall. Lymphknotenschwellungen. Vergesslichkeit, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust, Delirium, Zahnfleischentzündung, Alzheimer, Parkinson, Hirnnervenstörungen, psychische Veränderungen, Herzmuskel-, Leber- und Nierenschäden, Blutarmut (zuwenig weiße oder rote Blutkörperchen), zuviel Bilirubin (Gallenfarbstoff), verschiedene Krebsarten begünstigend bzw. erzeugend, Atemwege, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Schlappheit, rheumatoide Beschwerden, Kopfschmerzen, Nervosität, Muskelschwäche, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Blutarmut (Anämie, basophil getüpfelte Erythrozyten), motorische Nervenstörungen (Neuropathie) und Extensorenschwäche (Unterarmmuskeln, v.a. der Hand), Nierenschwäche. Toxische Wirkung auf ungeborenes Leben und die Reproduktion, auf Fruchtbarkeit, Nierenschäden, Leber- und obstruktive Lungenfunktionsstörungen, Nasenschleimhautschwund, Verlust des Riechvermögens, Osteoporose, Erschöpfung, Muskelschwäche, Verringerung des Geruchsinns, in manchen Fällen Kardiomyopathie (Herz) und Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), Auslöser von Haut-Kontaktallergien, Lungenerkrankungen, Blockierung der Enzymsysteme, erhöhte Allergieanfälligkeit, Störung des Zink- und Eisenhaushalts, Apathie, Diarrhoe, Hautentzündung, Atemnot, Schlaflosigkeit, Schwindel, Erbrechen, Blutgefäßerkrankungen, Zittern der Hände (Intentionstremor).